Parodon­tologie

„Alarmsignal! Das ist Parodontose“ — diesen Weckruf aus der Werbung für Zahncreme kennen die Älteren unter uns vielleicht noch. Ganz korrekt ist er allerdings nicht: Der Fachbegriff für die entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates lautet Parodontitis. Ist es wichtig, den Unterschied hervorzuheben?

Ja, denn hier geht es um mehr als Wortklauberei: Die Endung -ose beschreibt in der Medizin meist eine degenerative, also oft altersbedingte Erkrankung. Eine Parodontitis kann jedoch schon junge Menschen befallen. Tatsächlich sind in Deutschland mehr als die Hälfte der über 35-jährigen von Parodontitis betroffen. Besonders unberechenbar an der Erkrankung ist, dass sie oft lange unbemerkt bleibt, sich aber auf die Gesundheit des ganzen Körpers auswirken kann.

Parodontitis früh erkannt = bessere Heilungschancen

Bei der Prophylaxe kann Ihr Zahnarzt eine Parodontitis im Anfangsstadium erkennen, noch bevor sie sich durch Zahnfleischbluten, gerötetes Zahnfleisch oder Mundgeruch bemerkbar macht. Spätestens dann aber sollten Sie uns in unserer Praxis aufsuchen, damit wir die Krankheit mit einer gezielten Parodontitistherapie zum Stillstand bringen können. Geschieht das nicht, können die Bakterien auch den Kieferknochen befallen, der sich an diesen Stellen abbauen kann und nicht mehr genügend Halt für Zahnwurzeln oder auch Zahnimplantate bieten kann. Studien belegen, dass Parodontitiskeime auch in die Blutbahn gelangen und von Diabetes bis Herz-Kreislauferkrankungen eine Vielzahl von schwerwiegenden Erkrankungen auslösen können.

Speziell in der chirurgischen Parodontologie fortgebildet, kann Ihre Zahnärztin Christin Matterne eine fortgeschrittene Parodontitis effektiv behandeln. Ob für die Parodontitisvorsorge oder Parodontitistherapie, bei zahnpassion sind Sie in besten Händen.